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Ewald Böggemann ist 52 Jahre, verheiratet, hat vier Kinder, ist selbständiger Holzbildhauermeister, Mitglied im Pfarrgemeinderat und seit 2001 Aussteller auf dem Bauern- und Blumenmarkt im Schultenhof.
Was ist Ihnen persönlich ganz besonders wichtig in Ihrem Leben?
Mir persönlich ist ein gutes Familienleben sehr wichtig. Außerdem freue ich mich jeden Tag auf meine Arbeit und dass ich sie in Ruhe erledigen kann.
Welche Eigenschaften schätzen Sie an Menschen/Ihren Freunden? Ehrlichkeit, gute Zusammenarbeit, Offenheit
Was mögen Sie an sich gerne?
Ich bin für vieles zu begeistern.
Gibt es Kindheitserinnerungen, an die Sie gerne zurückdenken?
Gern wird mir heute noch die Geschichte erzählt, an die ich mich aber nur noch wenig erinnern kann: Ich habe wohl als Kind eine besondere Freude daran gehabt, meinen Eltern immer wieder die besonders schönen Blumen aus dem Garten (mit Vorliebe Tulpen) zu zeigen. Dazu habe ich nur die Köpfe der Blumen abgerissen und meinen Eltern ins Haus gebracht.
Womit beschäftigen Sie sich in Ihrer Freizeit sehr gerne, bzw. nicht so gerne?
Meine liebste Freizeitbeschäftigung ist das Kartenspielen (Doppelkopf).
Oftmals bleibt die Schreibtischarbeit für die Freizeit liegen. Ich habe leider eine etwas „chaotische“ Schreibtischordnung und ich hasse es, wenn jemand meinen Schreibtisch aufräumt.
Was verabscheuen Sie am meisten?
Ich ärgere mich immer wieder darüber, wenn vermeintlich schwächere Menschen von anderen Menschen ausgenutzt werden.
Wem würden Sie gerne einmal Ihre Meinung sagen?
Den Menschen die sich nicht um ihre Kinder kümmern.
Wohin verreisen Sie gerne?
Ich bin immer wieder gern nach Frankreich gefahren. Ich liebe die Ruhe und Gelassenheit der Menschen sowohl in der Mittelmeerregion wie auch am Atlantik.
Was essen Sie gerne und welche Speise mögen Sie überhaupt nicht?
Auf Bohnensuppe/Bohneneintopf kann ich gut verzichten.
Sehr gerne esse ich die gute Mettinger Hochzeitssuppe.
Was ist Ihre größte Schwäche? Was ist Ihre stärkste „Stärke“? Meine „größte Schwäche“ liegt immer im Schrank meiner Werkstatt und heißt „Mon Cherie“. All unsere Freunde kennen diese Schwäche und sorgen an jedem Feiertag für Nachschub.
Ich glaube, eine meiner Stärken liegt darin, dass ich eigentlich immer ruhig bleibe und nicht so schnell die Geduld verliere.
Welchen Künstler/Künstlerin finden Sie interessant und würden Sie gern einmal treffen?
Die für meine künstlerische Arbeit besonders interessanten Menschen leben leider nicht mehr. Gern hätte ich ansonsten mit Tilmann Riemenschneider oder Veit Stoß gesprochen.
Sie haben die Möglichkeit, eine Woche ein anderes Berufsbild kennen zu lernen. Wo würden Sie dieses Praktikum machen wollen?
Ich wäre gern mit einem Frachtschiff über den Atlantik geschippert und hätte dabei einen „Kapitän auf großer Fahrt“ beobachtet.
Mit welchem Volksvertreter/Politiker würden Sie gern einmal diskutieren? Welches Thema würden Sie dabei ansprechen wollen?
Angela Merkel ist für mich eine besonders interessante Zeitzeugin. Mit ihr würde ich gern über die weitere Entwicklung der Kernkraft in Deutschland und über die möglichen Gefahren für nachfolgende Generationen sprechen.
Welchen Sport betreiben Sie?
Ich schwimme gern und unternehme gerne Fahrradtouren.
Welche Musik hören Sie gerne?
Musik der Gruppe „Scorpions“ höre ich besonders gern.
Wo würden Sie gerne leben, wenn nicht in Mettingen?
Ich lebe gern und gut in Mettingen. „Leben wie Gott in Frankreich“, so lautet ein Spruch, der oft für ein gutes Leben verwendet wird. Ich könnte mir durchaus vorstellen, in Frankreich zu leben. Mir gefällt dabei besonders die Gelassenheit, mit der die Menschen ihren Alltag meistern.
METTINGEN - Was sollte man ändern?
Gute Ideen und Vorschläge! Das ist mir aufgefallen!
Einheitliche Öffnungszeiten bei allen Geschäften an langen Samstagen wären sinnvoll. Die Mettinger Geschäftsleute sollten sich dafür mehr an einen Tisch setzen und sich abstimmen, denn „nur gemeinsam sind wir stark“.
Positiv ist mir in Mettingen aufgefallen, dass es viele Vereine und Verbände gibt, die für jung und alt etwas anbieten.
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Autor: Pressedienst Eingestellt am: 31. März 2011, 10:00 Uhr Eingestellt unter: Interview |
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| Abgedruckt in: Marktplatz Mettingen, Ausgabe 7 Alle Artikel aus dieser Ausgabe |
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