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Wer bei den Proben des Ki-Pop-Chors im Vorfeld zuschaut und zuhört, dem wird eins schnell klar: Diese Menschen haben unverkennbar Spaß am Singen. Unter der Leitung von Martin Ufermann wird hier nicht einfach nur geprobt, sondern es wird geswingt, geklatscht, geschnipst und jeder, der zuhört, muss einfach mit den Beinen mitwippen.
Eigentlich bewegt sich der Ki-Pop-Chor zwischen klassischen Kirchenliedern und Popsongs mit einem Schwerpunkt in den Bereichen Gospel, Swing und Jazz. Nun wollen die Sänger zeigen, wie wandelbar sie sind und dass sie auch Folk können. Gemeinsam mit der Band Glin Amar findet am Samstag, dem 17. März um 20.00 Uhr im Bürgerzentrum das Jahreskonzert unter dem Titel „…und die Welt hebt an zu singen“ statt.
„Das ist ein Zitat aus einem der Lieder, die wir singen werden“, erklärt die Vorsitzende Rita Bröker. „Einmal im Jahr machen wir ein solches Konzert.“ Eigentlich findet das immer im Herbst statt, aber im letzten Jahr ließ sich wegen Termin-überschneidungen kein passendes Datum finden, so dass die Sänger ins Frühjahr auswichen. Stattdessen wurden im letzten Jahr aber zahlreiche Workshops angeboten, die sich vor allem mit dem Thema Gospel beschäftigten. Beim Konzert wird es hingegen weniger kirchlich zur Sache gehen. Schließlich stehen mittelalterlich-lyrische Stücke sowie Popsongs wie „Bridge over troubled water“ oder der Klassiker „Mein kleiner grüner Kaktus“ auf dem Programm.
Besonders stolz ist Bröker darauf, dass der Chor gemeinsam mit der Ibbenbürener Band Glin Amar auf der Bühne stehen wird. Chorleiter Martin Ufermann habe einfach mal bei Martin Löcherbach, der die Pop-Folk-Band leitet, angerufen und sei auf offene Ohren gestoßen. „Mit
Instrumenten ist das Ganze noch mal ein ganz anderes Klangerlebnis“, zeigt sich Bröker beigeistert über die Zusage der Band. So wird der Chor einige Stücke alleine und einige mit Glin Amar gemeinsam präsentieren. Auch die Musiker werden einige Lieder alleine spielen. Zuvor wollen die beiden Musikcombos zweimal gemeinsam proben. „Das hat bisher immer gereicht, wir sind ja alle Profis“, sagt Bröker mit einem Augenzwinkern.
Den Ki-Pop-Chor gibt es seit zwölf Jahren. Er wurde auf Initiative von Kaplan Thomas Laufmöller ins Leben gerufen. Gut 60 Sänger, darunter zwei Drittel Frauen, kommen jeden Montag ab 18.30 Uhr zur wöchentlichen Probe ins Evangelische Gemeindehaus. „Für einen Chor sind wir mit Männern noch ganz gut bestückt.“ Der größte Teil kommt aus Mettingen, aber auch einige Ibbenbürener, Westerkappelner und sogar Hörsteler und Rheinenser singen in den Reihen des engagierten Chores. Zudem kann die Gruppe auf ein breites Altersspektrum zurückgreifen: Die jüngste Sängerin ist 16, die älteste Mitte 60.
Einmal im Jahr fahren die fleißigen Sänger zu einem Probenwochenende nach Stapelfeld. Diese Fahrt, die Gelegenheit bietet, sich auch außerhalb der Chorproben einmal etwas intensiver kennenzulernen, unternimmt der Chor seit zehn Jahren. „Bei den Proben bleibt dafür keine Zeit, denn Martin Ufermann achtet stets darauf, dass in den eineinhalb Stunden wirklich geprobt wird.“ Dabei soll aber nicht der Eindruck entstehen, dass der Chorleiter zu streng sei: „Herr Ufermann leitet den Chor auf ganz humorvolle Weise“, zeigt sich Vorsitzende begeistert.
Neue Sänger sind jederzeit herzlich willkommen. Sie können einfach zu den Proben kommen oder sich vorher mit Rita Bröker unter 0 54 52 / 97 22 7 in Verbindung setzen. Einzige Voraussetzung: „Man muss Spaß am Singen haben.“ Alleine vorsingen muss indes aber niemand. „Davor haben viele zunächst Angst, die sich bei mir melden.“ Man kann die Sängergemeinschaft auch für Geburtstage oder Hochzeiten buchen.
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Autor: Daniela Lepper Eingestellt am: 17. Februar 2012, 08:30 Uhr Eingestellt unter: Aktuell |
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| Abgedruckt in: Marktplatz Mettingen, Ausgabe 12 Alle Artikel aus dieser Ausgabe |
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