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Den Mettinger Bürgern liegt der historische Schultenhof mit seiner zentralen Lage sehr am Herzen und viele wünschen sich, dass dort mehr Leben einkehrt. Ein erster Schritt zur Attraktivitätssteigerung ist mit der Einrichtung einer Mobilitätsstation der RVM, die ab dem 2. April 2012 geöffnet ist, geplant. Eingerichtet wird ein Büro mit einem ständigen Mitarbeiter, der die Buskunden betreut und Pedelecs und E-Bikes vermietet.
Zur weiteren Attraktivitätssteigerung plant die Gemeinde die Vermietungsmöglichkeiten von Fahrrädern und E-Bikes zu verbessern. Das Büro wird im ehemaligen „Hoinerstall“ eingerichtet, die Fahrräder werden in der Scheune untergestellt. In dem Werkstattgespräch im November 2011 hatten vier Arbeitsgruppen Vorschläge für die zukünftige Nutzung des Schultenhofes erarbeitet. Einig waren sich aber alle Teilnehmer, dass das Herzstück Mettingens im Besitz der Gemeinde bleiben muss und nicht für eine private Nutzung verkauft werden darf. Einig war man sich auch darin, dass die Anstrengungen der dort tätigen Aktiven allein nicht ausreichen, um den Urhof Mettingens dauerhaft zu beleben.
„Multifunktionalität“ war das Zauberwort für die zukünftige Nutzung des Haupthauses. Ein Bürgerhaus, in dem Kultur und Kommerz nebeneinander funktionieren, das war der Wunsch vieler Diskussionsteilnehmer. Ein Ausbau des Dachgeschosses und eine Auslagerung des Mettinger Modells und der Mineraliensammlung nach oben oder in eine andere Räumlichkeit mache eine bessere und flexiblere Nutzung der Tenne möglich.
Nicht noch mehr Ausstellungen, dafür aber eine stärkere touristische Nutzung und eine vielfältige Nutzung durch alle Mettinger Vereine, wie auch eine eingeschränkte Öffnung für private Veranstaltungen, oder auch als „Markthalle“ mit kleinen Geschäften, die regionale Produkten anbieten, konnten sich viele Diskussionsteilnehmer gut vorstellen.
Kreative Ideen sind gefragt, nicht nur für die Nutzung der Räumlichkeiten, sondern auch für die Finanzierung möglicher Ausbaumaßnahmen des historischen Bauernhauses. Die Gemeinde kann aufgrund der Haushaltslage dafür kaum Mittel zur Verfügung stellen. „Wir brauchen einen Kümmerer“, forderte der Moderator des Werkstattgesprächs Thomas Scholle. Eine Gruppe oder ein Verein müsse gefunden werden, die/der mit viel Herz, Einsatz und Kreativität die Aktivitäten am Schultenhof koordiniert und begleitet. Bisher habe jeder Verein für sich gearbeitet, das müsse dringend geändert werden.
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Autor: Pressedienst Eingestellt am: 17. Februar 2012, 08:14 Uhr Eingestellt unter: Aktuell |
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| Abgedruckt in: Marktplatz Mettingen, Ausgabe 12 Alle Artikel aus dieser Ausgabe |
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