PDF, 4,86 MB
Der Skrei wird auch Winter-Kabeljau genannt und es gibt ihn nur acht Wochen lang von Januar bis März. In Norwegen gilt er seit Jahrhunderten als Delikatesse.
Das Wort „Skrei“ ist norwegisch und bedeutet soviel wie „der Wanderer“. Die Fische sind im kalten, reinen Nordpolarmeer beheimatet und unternehmen im Laufe ihres Lebens eine lange Reise. Von den riesigen nährstoffreichen Gebieten in der nördlichen Barentssee begeben sich Millionen von Winterkabeljauen auf die Wanderung zu ihren Laichplätzen entlang der Lofoten. Das Wasser hier ist durch den Golfstrom leicht erwärmt und bietet für die Entwicklung der Jungfische optimale Bedingungen. Die Strömung treibt die Jungfische nach und nach in das arktische Eismeer der Barentssee, wo sie die ersten fünf bis sechs Jahre ihres Lebens verbringen. Dann sind sie stark genug, um in großen Schwärmen zu den Lofoten zurückzuziehen.
Weil Skrei für die Bewohner der Lofoten von elementarer Bedeutung ist, wird er vom Fang bis zum letzten Veredelungs-Schritt mit besonderem Respekt behandelt: Gefischt wird hauptsächlich mit Lang- und Handangelleinen oder kleineren Netzen. Dies garantiert, dass die wertvollen Tiere beim Fang nicht gedrückt werden. Das Wissen darum, wie Skrei nach dem Fang schnell und gründlich ausgenommen und gereinigt wird, um die Qualität jedes einzelnen Tieres zu erhalten, wird von Generation zu Generation weiter gegeben.
Dank der effektiven Schutzmaßnahmen ist es den Norwegern gelungen, den Kabeljau-Bestand dauerhaft zu bewahren. Bis zu zehn Boote der Fischereiaufsicht sind darüber hinaus während der Saison in den Fanggründen unterwegs und achten auf die Einhaltung der Vorschriften. Der anhaltende Erfolg der norwegischen Fischereipolitik gibt allen Beteiligten Recht: Rund 45.000 Tonnen Skrei werden jedes Jahr auf den Lofoten angelandet und verarbeitet.
Skrei auf der Haut gebraten mit Wirsing an Weißwein-Butter-Sauce
Für vier Personen, Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten
Zutaten: 750 g Skreifilet mit Haut - 450 g Wirsing - 3 EL Olivenöl - 125 - 150 g kalte Butter - Muskat - Mehl - Salz - 150 g Wildreis - 100 ml trockener Weißwein - 2 EL Weißweinessig - 100 ml Fischfond - 50 ml Sahne - Pfeffer - 1 unbehandelte Zitrone
Zubereitung
1 Den Fisch waschen, trocken tupfen und in 4 Stücke schneiden. Die Haut mit einem scharfen Messer kreuzweise einschneiden.
2 Beim Wirsing die äußeren Blätter und den Strunk entfernen. Danach vierteln, in schmale Streifen schneiden und kurz in 1 EL Olivenöl und 50 g Butter anbraten. Mit Muskat abschmecken und anschließend zugedeckt bei schwacher Hitze 3-4 Minuten dünsten.
3 Etwas Mehl auf einen Teller geben. Das Skreifilet mit Salz würzen und im Mehl wenden. Überschüssiges Mehl abklopfen und die Filets mit 2 EL heißem Öl in einer Pfanne pro Seite 3-4 Minuten braten.
4 Den Wildreis nach der Empfehlung auf der Verpackung zubereiten.
5 Den Wein zusammen mit dem Fischfond und der Sahne aufkochen und ca.10 Minuten einkochen bis nur noch der Topfboden bedeckt ist. Die restliche kalte Butter würfeln und bei sehr geringer Hitze nach und nach unterrühren. Die Soße salzen und pfeffern.
6 Den Wirsing mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken, die Zitrone in Spalten schneiden. Alle Zutaten auf einem Teller anrichten und den Fisch mit den Zitronenspalten garnieren.
|
Autor: Pressedienst Eingestellt am: 13. Februar 2012, 10:32 Uhr Eingestellt unter: Essen & Trinken |
|---|
Unsere Stadtmagazine
Dorfgespräch Recke |
Stadtjournal Ibbenbüren Stadtmagazin Haushaltsverteilung |
Service für Sie im Netz aktuelle Nachrichten |
Kunden-Internetseiten
VITA - Patientenmagazin |
OnlinemarketingWerbung schalten BranchenLexikon Anzeigenpreise |
