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Gutes Sehvermögen ist eine unabdingbare Voraussetzung für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr. Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit, kann das Autofahren bei schlechten Sichtverhältnissen wie Regen, Nebel, nasse, sich spiegelnden Straßen und blendendem Gegenlicht in puren Stress ausarten. Wohl dem, der mit voller Sehkraft fährt. Doch die lässt oft schleichend und unbemerkt nach. Ein Sehtest gibt hier Sicherheit - für sich selbst, aber auch für andere Verkehrsteilnehmer.
Studien haben gezeigt, dass ein großer Teil der Verkehrsteilnehmer in Deutschland mit erheblichen Sehschwächen auf der Straße unterwegs ist. Oft ist der Grund dafür nicht Nachlässigkeit oder böser Wille. Die Sehleistung lässt schleichend nach. Kraftfahrer sollten sich daher nicht auf einen Sehtest verlassen, den sie vor vielen Jahren bestanden haben. Wer sicher unterwegs sein will, lässt seine Augen genauso oft überprüfen wie den technischen Zustand des Autos - alle zwei Jahre.
Denn unbewusste Sehprobleme können gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen zu verhängnisvollen Fehlern führen. So sind rund 300.000 Verkehrsunfälle pro Jahr auf schlechtes Sehen zurückzuführen. Eine Studie mit 750 Unfallfahrern ergab zudem, dass selbst nach einem Unfall aufgrund eingeschränkter Sehkraft viele Fahrer angaben, „sehr gut“ sehen zu können. Nach Schätzungen des Kuratorium Gutes Sehen e.V. (KGS) würde jeder dritte Autofahrer einen erneuten Führerscheinsehtest nicht bestehen. Eine Untersuchung des ADAC ergab zudem, dass der Anteil von Unfällen aufgrund mangelnder Sehleistung vermutlich genauso hoch ist, wie der aufgrund von Alkoholgenuss.
Wer perfekt sieht, kann die Beschriftung von Autobahn-Abfahrtsschildern aus 100 Metern Entfernung deutlich lesen. Bei einer unkorrigierten Fehlsichtigkeit von nur einer Dioptrie wird die Schrift erst in 25 Metern Entfernung lesbar. Werden Sie an Kreuzungen nervös, weil so viel zu beachten ist, oder sind Sie beim Überholen auf der Landstraße unsicher, können dies ebenfalls Anzeichen für eine Sehschwäche sein. Auch Kopfschmerzen, brennende oder tränende Augen können auf eine Überlastung der Sinnesorgane hindeuten.
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Autor: Pressedienst Eingestellt am: 13. Februar 2012, 08:25 Uhr Eingestellt unter: Aktuell |
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| Abgedruckt in: Dorfgespräch, Ausgabe 18 Alle Artikel aus dieser Ausgabe |
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