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Kann man in unseren Gefilden ein Haus energetisch mit der Sonne versorgen? Diese Frage beschäftigt alle, die mit der Gebäudeplanung zu tun haben, aber noch mehr Bauherren und Sanierer. Die Antwort lautet: „Yes, we can!“ Zumindest bei kleineren Wohngebäuden bis zu vier Wohneinheiten im Neubau. Bei Bestandsgebäuden ist die Dämmqualität des Hauses entscheidend, grundsätzlich ist es aber ebenfalls möglich.
Zur Realisierung ist kein besonderer Mut erforderlich, sondern nur ein klarer Verstand. Während die Bundesregierung noch über „Brückentechnologien“ nachdenkt, stellt das SonnenEnergieHaus®-Konzept die HighEnd-Technologie schlechthin dar. Also die Technologie, die nicht mehr zu steigern ist. Mehr Nachhaltigkeit geht nicht. Die Sonne ist eine kostenlose Energieform, der die Wissenschaft noch mehr als vier Milliarden Jahre Ihr Dasein bescheinigt - was will man mehr? Zur Sonnenenergie zählt in diesem Zusammenhang auch Holz als gespeicherte Sonnenwärme. Aus der Schule sicherlich noch bekannt ist der Begriff „Photosynthese“, also die Umwandlung von CO2 und H2O mit Hilfe von Sonnenlicht in Lignin und Zellulose. Und noch etwas Positives: Die für das Konzept erforderlichen Produkte sind längst erprobt, vorhanden und nicht teurer als konventionelle Wärmeerzeuger, wie die oft genannte Wärmepumpe.
Die heutigen und noch mehr die zukünftigen energetischen Gebäudestandards spielen dem SonnenEnergieHaus® in die Karten. Bereits die Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009, noch mehr die geplante Folge-EnEV im Jahr 2013 machen die Energieversorgung mit konventionellen Wärmeerzeugern immer unattraktiver. Eine möglicherweise weitere Steigerung der EnEV-Forderungen vor dem Stichtag der EU-Gebäuderichtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden im Jahr 2018 wird dann die konventionelle Wärmeversorgung vollständig ad absurdum führen. Abgesehen davon geht es bei der Gesamtenergieeffizienz nicht nur um Wärme, sondern auch um die elektrische Versorgung eines Hauses. So kann das SonnenEnergieHaus® bereits heute schon die Forderungen und Wünsche von Bauherren und Sanierer übertreffen und außerdem noch für die elektrische Mobilität sorgen. Regenerativ und nicht via fragwürdiger „Brückentechnologien“.
Sichere Energie vom eigenen Dach ist möglich geworden. Sicher bedeutet in diesem Zusammenhang Versorgungssicherheit und absolute Energiepreissicherheit. Wo Energie nichts kostet, kann sie auch nicht teurer werden. Einzig die nächste totale Sonnenfinsternis am 3. September 2081 könnte eine kleine Rolle spielen. Derzeit sorgt die Politik noch für die hohe Attraktivität des Konzeptes durch die Vorteile des eigen verbrauchten Sonnenstroms. Ab dem 21. Jahr der Nutzung kann es dann mit der in Zukunft entwickelten Speichertechnik für Strom und Wärme zu einer völlig autarken Versorgung kommen. Heute wird das öffentliche Stromnetz noch als „Puffer“ für den eingespeisten Strom benötigt, der überwiegend im Sommer ins Netz geht. Für die meist geringe Nachheizung wird er zeitversetzt im Winter wieder aus der Steckdose geholt wird. Durch die Einspeisevergütung entsteht sogar noch ein nicht unerheblicher finanzieller Vorteil. Wer möglichst viel selbst produzierten Strom auch selbst verbraucht, wird zusätzlich belohnt.
Der Charme des SonnenEnergie Haus®-Konzepts liegt in der Kombination von thermischer Solaranlage und Photovoltaikanlage. Aber es gibt noch weitere Vorteile. So benötigt diese Lösung keinen wirklichen Heizungskeller mehr, sondern gerade mal einen rund vier Quadratmeter großen Raum. Ideal für alle Gebäude, die auf einer Bodenplatte errichtet werden. Hier stört jeder Quadratmeter für die Haustechnik. Bei einer Aufstellung des Frischwasser-Kombispeichers im Keller braucht dieser nicht gedämmt zu werden, weil der Wärmeerzeuger nicht im Keller, sondern auf dem Dach installiert ist. Ein großer finanzieller Vorteil.
Bei bisherigen Solarhäusern musste die gesamte Dachfläche für eine großflächige thermische Solaranlage verwenden werden. Passend dazu war auch ein oft über mehrere Etagen hinweg installierter riesiger Pufferspeicher mit zig-tausend Liter Volumen notwendig. Dem gegenüber ist der Flächenverbrauch auf dem Dach des SonnenEnergieHaus®, ebenso wie der Hygiene-Frischwasserspeicher mit 1.100 Liter Volumen minimal. Während die bisherigen Solarhäuser nur die Wärmeversorgung decken, kann das SonnenEnergieHaus® den gesamten Energiebedarf des Hauses decken - Wärme und Strom. Entscheidend dafür ist die Fläche der Photovoltaik-Anlage. Zusätzlich lässt sich noch ein gemütliches Ambiente im Wohnzimmer mit einem Kaminofen herstellen, der vor allem bei gedämmten Bestandsgebäuden die Restwärmeversorgung übernehmen kann.
Zur Realisierung des innovativen Konzeptes gehören auch die richtigen technischen Voraussetzungen. Die für die Wärme benötigte Solartechnik ist beispielsweise nur mit dem Wärmeträgermedium Wasser möglich. Während mit Glykol betriebene Solaranlagen die Stagnation fürchten wie der Teufel das Weihwasser, wird hier Wasser als Wärmeträger verwendet. Stagnationsphasen, vor allem im Sommer, sind nicht zu verhindern, richten aber keinen Schaden an. Es versteht sich von selbst, dass im SonnenEnergieHaus® auch ausschließlich hocheffiziente CPC-Vakuumröhrenkollektoren verwendet werden, die mit Wasser problemlos betrieben werden können. Ein intelligentes Überwachungssystem sorgt für einen sicheren Betrieb, auch im Winter.
Der digitale Stromzähler (Smart metering) komplettiert die energetische Versorgung der Gebäude und hilft einen möglichst hohen Eigenverbrauchsanteil des Stroms zu erreichen. Je nach Leistung der Photovoltaikanlage verbessert die regenerative Stromtankstelle den Eigenverbrauchsanteil erheblich. Während das E-Mobil (Auto, Roller oder Fahrrad) keine Kosten beim Eigenverbrauch verursacht, füllt sich die Haushalts- oder Urlaubskasse automatisch. Eben eine HighEnd-Technologie.
Ein Vergleich mit anderen Wärme- und Energieversorgungssystemen zeigt deutlich, dass den nur geringfügig unterschiedlichen Investitionskosten in einem längeren Betrachtungszeitraum von mindestens 20 Jahren keine große Bedeutung zu kommt. Es sind vielmehr die Kosten für Energie, die die Risiken für die Bewohner unkalkulierbar und vermutlich teuer machen werden. Im Neubau wird man nach dem 21. Jahr eine weitestgehend kostenlose Energieversorgung genießen können. In Bestandsgebäuden, die nach dem SonnenEnergieHaus®-Konzept saniert werden, minimieren sich die Energiekosten deutlich. Je nach Gebäudedämmung sogar fast ganz. Bleibt nur noch festzustellen: „Yes, we can“ - die Gebäudeenergieeffizienz mit der Sonne regeln.
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Autor: Pressedienst Eingestellt am: 8. Februar 2012, 10:49 Uhr Eingestellt unter: Energiesparen |
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| Abgedruckt in: Dorfgespräch, Ausgabe 18 Alle Artikel aus dieser Ausgabe |
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