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Regeneratives Wohnen und CO2-neutrales Autofahren unter einem Dach, dafür steht das Effizienzhaus Plus, das gestern in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer eröffnet wurde.
Der Volkswagen-Konzern unterstützt das Berliner Forschungsprojekt mit einem Audi A1 e-tron und zwei VW Golf Blue-e-Motion.Getankt wird zu HauseMittels Solartechnologie erzeugt das Haus eigene Energie, die in passenden Hochleistungsbatterien zwischengespeichert wird, woraus jene zum Haus gehörenden Elektrofahrzeuge aufgeladen werden können. Das als Einfamilienhaus konzipierte Gebäude gilt als erstes voll funktionsfähiges, bewohnbares „Energieüberschusshaus“. Unter dem Leitsatz „Mein Haus, meine Tankstelle“ zeigt es die Nutzung nachhaltiger Ressourcen auf und bildet dabei einen Synergieeffekt zwischen Bauen und Verkehr. Da das Energie-Plus-Haus doppelt so viel Strom erzeugt, wie es verbraucht, eignet es sich, um zusätzlich das Elektrofahrzeug vor der Tür mit zu betanken. Im Laufe des Projektes werden den Bewohnern im Sommer 2012 zwei VW Golf Blue-e-Motion und Ende 2012 ein Audi A1 e-tron für die Dauer von jeweils drei Monaten zur Verfügung gestellt. Strom aus eigener HerstellungVW sieht in diesem Forschungsprojekt eine Ergänzung zu den Erfahrungen, die das Unternehmen in den konzerneigenen Flottenerprobungen sammelt. Dabei wurde den Testfahrern zu Hause eine eigene Ladebox installiert. Betankt werden die elektrischen Flottenfahrzeuge mit Naturstrom der Volkswagen Kraftwerke GmbH. „Das Konzept Berlin geht einen Schritt weiter, indem das Einfamilienhaus auch eigenen Naturstrom herstellt. Dies ist die ideale Erweiterung für Neubauten beziehungsweise Eigenheime, die den gesamten Energieverbrauch autark über den eigens regenerative erzeugten Strom abdecken“, erklärt Dr. Rudolf Krebs, Generalbevollmächtigter und Leiter E-Traktion für den VW-Konzern. Das Projekt ergänze perfekt den Ansatz des Automobilherstellers, dass Elektrofahrzeuge nur dann wirklich CO2-neutral eingesetzt sind, wenn der Strom auf regenerative Art und Weise hergestellt wird. Nur alltagstaugliche Elektromobilität überzeugtDass Elektromobilität kein Selbstläufer ist, betont bei der Gelegenheit VDA-Geschäftsführer Dr. Kay Lindemann. Damit sie zukünftig Erfolg hat, müsse sie alltagstauglich und für den Kunden erlebbar sein. Lindemann: „Die von unseren Unternehmen durchgeführten Nutzerstudien zeigen, dass die meisten Kunden ihr Elektroauto zu Hause oder am Arbeitsplatz laden. Aus diesem Grunde seien standardisierte Ladepunkte auch im privaten Bereich zügig zu installieren. Bei dem Berliner Forschungsprojekt werden Elektrofahrzeuge aller deutschen Hersteller getestet.A1 e-tron mit Range ExtenderBeim Audi A1 e-tron handelt es sich um ein Elektroauto mit Reichweitenverlängerung. Dank seiner Leistung von 75 kW (102 PS) erreicht der A1 e-tron eine Spitzengeschwindigkeit von 130 km/h. Ist die Energie der Batterie erschöpft, lädt ein kompakter Verbrennungsmotor, der Range Extender, die Batterie im Bedarfsfall nach und erhöht die Reichweite auf bis zu 250 km. Auf den ersten 50 Kilometern, etwa im Stadtverkehr, ist das kompakte Elektroauto emissionsfrei unterwegs. Der Verbrauch liegt bei 1,9 l/100 km (CO2: 45 g/km). Golf Blue-e-Motion, der elektrischeDer Golf Blue-e-Motion ist ein reines Elektrofahrzeug mit einer Reichweite von bis zu 150 Kilometern und einer Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h. Das Fahrzeug bietet drei verschiedene Rekuperationsstufen und ist mit 270 Nm Drehmoment ein ideales E-Fahrzeug für die Stadt. Bis Jahresende wird der Golf Blue-e-Motion mit insgesamt 80 Fahrzeugen in Berlin, Hannover und Wolfsburg erprobt. Internationale Flottenerprobungen sind für 2012 vorgesehen. (Auto-Reporter.NET/arie)
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Autor: Auto-Reporter.net Eingestellt am: 8. Dezember 2011, 16:28 Uhr Eingestellt unter: Umwelt |
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