PDF, 4,86 MB
Der Josefaltar in St. Pankratius an der Kopfseite im linken Nebenschiff ist ein besonderer neugotischer Altar - einer der wertvollsten des Münsterlandes. Er wurde von Kaplan Wiedhausen konzipiert, die Gemäldeteile wurden von Kunstmaler Windhausen und das Schnitzwerk von Ferdinand Langenberg aus Goch, Niederrhein, angefertigt. Innen tragen die Altarflügel Gemälde mit einer reich ausgemalten Herbergssuche und einer lyrisch dargestellten Flucht nach Ägypten. Der Mittelteil (Foto), der sogenannte Schrein, besteht aus aufwändigen Schnitzarbeiten, die zum Teil vergoldet sind.
Drei Szenen werden gezeigt: Josefs Verlobung mit Maria, Josef und der junge Jesus bei der Schreinerarbeit und der Tod Josefs. Die reiche Ausgestaltung wurde seinerzeit, 1904, vom Generalvikar von Münster hart kritisiert. Er entspräche nicht dem Charakter eines Nebenaltares. Doch die Emsdettener ließen sich nichts einreden. Im geschlossenen Zustand zeigt das Doppelbild eine Huldigungsszene an den Hl. Josef. Der Papst überreicht ihm symbolisch den Petersdom. Engel, Heilige, Männer, Frauen und Kinder schließen sich ihm an. Es sind verschiedenste menschliche Rassen vertreten: Europäer, Afrikaner und selbst Indianer im Häuptlingsschmuck. Im oberen Bildteil findet sich ein Panorama von Emsdetten aus dem Zeitraum 1905 mit dem damals gerade errichteten neuen Kirchturm von St. Pankratius.
|
|
Autor: Anna Büscher Eingestellt am: 21. November 2011, 15:48 Uhr Eingestellt unter: Sehenswert |
|---|---|
| Abgedruckt in: Stadtjournal Emsdetten, Ausgabe 3 Alle Artikel aus dieser Ausgabe |
Unsere Stadtmagazine
Dorfgespräch Recke |
Stadtjournal Ibbenbüren Stadtmagazin Haushaltsverteilung |
Service für Sie im Netz aktuelle Nachrichten |
Kunden-Internetseiten
VITA - Patientenmagazin |
OnlinemarketingWerbung schalten BranchenLexikon Anzeigenpreise |
