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(dtd). Eine gute Lichtplanung bedeutet viel mehr, als lediglich Arbeitsplätze, Schreibtische oder auch die Küche gut auszuleuchten - die Beleuchtung eines Raumes hat zugleich direkten Einfluss auf unser Wohlbefinden. Für knapp 85 Prozent der Deutschen ist Licht ein wichtiger Wohlfühlfaktor, hat eine repräsentative Umfrage unter 1.000 Besuchern der Fachmesse Light+Building ergeben. Doch wie kommt der Laie zu einer guten Lichtplanung für die eigenen vier Wände?
"Jedes Zimmer und jede Stimmung braucht sein eigenes, spezielles Licht", lautet der erste Tipp des Beleuchtungsexperten Alexander Schwarz. "Oft werden Leuchten für Innenräume spontan, ohne gründliche Überlegung, gekauft. Vorhandenes wird mit neuen Leuchten kombiniert, ohne dass sich ein stimmiges Gesamtbild ergibt." Der erste Schritt ist es daher, einen Raum im Ganzen wahrzunehmen und mit Licht buchstäblich zu inszenieren. In Räumen, die zum Entspannen einladen sollen, ist es beispielsweise sinnvoll, mehrere Leuchten oder Lichtfarben zu kombinieren, um verschiedene Stimmungen zu schaffen - oder auch ein ausreichendes Leselicht neben dem Lieblingssofa zur Verfügung zu haben.
Ob in der Küche, im Home Office oder auch im großzügig geschnittenen Wohnbereich: Eine einzelne Lichtquelle reicht meist nicht aus, um einen Raum buchstäblich bis in den letzten Winkel gut und gleichmäßig auszuleuchten. Für derartige Anforderungen bietet es sich an, das Licht auf Schienen zu setzen. Sogenannte Lichtsysteme passen sich flexibel den unterschiedlichsten Grundrissen an, schaffen gleichmäßige Lichtverhältnisse und sehen zudem hochwertig aus.
Schwungvolles Design
Mit einem schwungvollen Dreh an der Decke erhält die Lichtinstallation eine besondere, individuelle Note. Da die Schienen in einem definierten Radius gebogen werden können, lassen sich Wellen, Kreissegmente und Kronleuchter für unterschiedliche Deckenhöhen und Anwendungen gestalten - es entscheidet allein die Kreativität des Bauherrn. Aufgrund der vielfältigen Befestigungsoptionen sind flexible Galeriebeleuchtungen - inklusive praktischer Bildaufhängung - im Wohnbereich ebenso möglich wie vertikale Schienenverläufe, zum Beispiel im Treppenhaus oder Eingangsbereich.
Oft jedoch stellt sich bei der Installation das Problem, wie längere Strecken ohne weitere Befestigungen an der Decke überbrückt werden können. Hier schafft ein Seilsystem Abhilfe, so der Tipp des Experten Alexander Schwarz vom Leuchtenhersteller Oligo. "Mit ihrer filigranen Leichtigkeit sorgen die Seile für ein angenehmes Lichtambiente und ein harmonisches Gesamtbild." Gut zu wissen: Bei anstehenden Renovierungsarbeiten oder Umgestaltungen der Räume lassen sich auch die Lichtsysteme jederzeit den neuen Anforderungen anpassen. Nach persönlichem Geschmack und abhängig von der Inneneinrichtung lässt sich auch die Oberflächenveredlung auswählen.
Passendes Licht für alle Gelegenheiten
Der Esstisch, ob in der Küche oder im Wohnzimmer, bildet in vielen Haushalten den Mittelpunkt des Familienlebens. Hier wird miteinander gegessen, gespielt, gelacht - im kleinen Kreis oder in geselliger Runde mit Freunden und Gästen. Für eine gemütliche Atmosphäre sorgt dabei das passende Licht. Der Tisch und somit auch die Beleuchtung müssen wechselnden Anforderungen im Tagesverlauf gerecht werden, zum Beispiel wenn am Esstisch auch mal Hausaufgaben erledigt oder am Laptop gearbeitet wird.
Nicht ohne Grund sind daher höhenverstellbare und dimmbare Pendelleuchten besonders beliebt. Sie spenden nicht nur zum Abendessen, sondern auch für alle anderen Aktivitäten am Tisch jeweils das passende Licht. Besonders komfortabel sind dabei die Leuchten mit Berührungsdimmer, welche eine stufenlose Einstellung der Helligkeit durch einfaches Anfassen der Leuchte ermöglichen.
Beim Design der Leuchte entscheidet natürlich vor allem der persönliche Geschmack. Grundsätzlich ist es aber so, dass zu einem runden Esstisch eher runde Pendelleuchten passen. Mit eckigen Tischformen harmonieren längliche Leuchten oder einzeln angeordnete Pendel: Wichtig ist zudem, dass bei Tisch niemand geblendet wird. Eine Faustregel lautet: Der Abstand zwischen Tischplatte und Unterkante der Leuchte sollte rund 60 Zentimeter betragen. Eine besondere Lichtstimmung wird erreicht, wenn der gedeckte Tisch gut ausgeleuchtet wird, die Gäste aber in einem angenehm gedämpften Streulicht sitzen.
Neue Lampen braucht das Land: Bis zu 80 Prozent Einsparungen sind drin
(dtd). Ein bundesdeutscher Haushalt kann seine Kosten für die Beleuchtung durch den Austausch von Glühlampen gegen Energiesparlampen um bis zu 80 Prozent senken. Dies hat die Deutsche Energie-Agentur errechnet. Beim Kauf einer Energiesparlampe können Verbraucher aus einer Vielzahl an Produkten in fast allen Formen und Farben auswählen. Bei der Wahl des passenden Ersatzmodells hilft ein Blick auf den Lumenwert einer Lampe, der auf der Verpackung angegeben ist: Er zeigt, wie viel Helligkeit eine Lampe erzeugt.
Damit die neue Energiesparlampe genauso hell leuchtet wie die bisherige Glühlampe, sollte der Lumenwert der Energiesparlampe dem der bisherigen Glühlampe in etwa entsprechen. Wer außerdem sichergehen will, dass seine Lampe warmes, gemütliches Licht ausstrahlt, sollte sich für ein Modell mit einer Farbtemperatur von 2.700 Kelvin oder weniger entscheiden. Auch diese Angabe finden Verbraucher auf der Verpackung.
Mehr Effizienz
Eine konventionelle Glühlampe wandelt nur fünf bis zehn Prozent der eingesetzten Energie tatsächlich in Licht um, der Rest wird als Wärme abgestrahlt und geht ungenutzt verloren - höchste Zeit also, auch die letzten Glühlampen im Haushalt auszusortieren. Eine Energiesparlampe leuchtet nicht nur etwa zehnmal so lange, sondern kommt dabei auch mit einem Bruchteil des Stroms aus. Für den Verbraucher zahlt sich das aus: So lässt sich durch den Austausch einer 60-Watt-Glühlampe, die seit 1. September 2011 nicht mehr im Handel angeboten werden darf, gegen eine 11-Watt-Energiesparlampe eine Stromkostenersparnis über die gesamte Lebensdauer von fast 120 Euro erzielen. Weitere Informationen gibt es unter www.stromeffizienz.de oder bei der kostenlosen Energie-Hotline 08000-736 734. Die Initiative EnergieEffizienz ist eine Kampagne der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.
Das Haus, das mitdenkt - Energie sparen durch "intelligentes Licht"
(dtd). Energiesparen ist heute selbstverständlich geworden: Damit lässt sich nicht nur ein eigener Beitrag zum Klimaschutz leisten, zugleich entlastet dies die Haushaltskasse um so manchen Euro - ein wichtiges Thema in Zeiten weiter steigender Energiepreise. Gerade rund um die Beleuchtung schlummern in vielen Haushalten noch beachtliche Einsparpotentiale. Moderne Technologien aus dem Bereich der Gebäudeautomation sparen nicht nur Energie, sondern bescheren zusätzlich ein Plus an Komfort und Sicherheit im Alltag.
Automatisch gut beleuchtet
Viele Technologien rund ums "intelligente Licht" sind heute bereits zu erschwinglichen Preisen verfügbar: So lässt sich beispielsweise die Beleuchtung in Innenräumen automatisch dimmen, abhängig davon, wie viel Sonnenlicht ins Haus fällt und wie viel zusätzliches künstliches Licht tatsächlich benötigt wird, um die Küche oder den heimischen Schreibtisch gut auszuleuchten. Im Außenbereich sorgen Strahler mit Bewegungsmeldern vollautomatisch für Helligkeit, wenn das Licht wirklich benötigt wird - ohne dass die Leuchten unnötig lange in Betrieb wären. Und Präsenzmelder in Innenräumen wie Fluren, Treppenhäusern und Kellerräumen sorgen sicher für Licht und sparen zugleich Energie, da niemand mehr ans Ausschalten denken muss - auch das erledigen die Leuchten von selbst.
Vernetzte Haustechnik
Der Trend zum vernetzten Haus ist deutlich: Laut einer aktuellen Studie der Experton Group dürfte die Zahl der bundesdeutschen Haushalte mit entsprechender Ausstattung von 0,1 auf vier Prozent im Jahr 2015 wachsen. Ausschlaggebend ist oftmals der Wunsch, etwas für den Umwelt- und Klimaschutz zu tun, sowie die Aussicht auf weiter steigende Energiepreise. Weitere typische Anwendungen sind eher Energiespar-Thermostate oder ein zentraler Aus-Knopf für alle Stand-by-Geräte, der beispielsweise vor dem Schlafengehen oder beim Verlassen des Hauses betätigt werden kann. Für mehr Sicherheit sorgen vernetzte Rauchmelder, Einbruchalarmsysteme oder auch ein Panikschalter, mit dem sich im Fall des Falles zentral das Licht im gesamten Haus einschalten lässt.
Bedienung per Smartphone
Den Anwendungen sind kaum Grenzen gesetzt: Mit dem Fingerabdruck öffnet sich die Tür, die Beleuchtung passt sich dem Tageslicht an und brennt nur dort, wo man sich gerade aufhält, die Heizung senkt die Leistung, sobald ein Fenster geöffnet wird, der defekte Heizkessel meldet sich per SMS. Anbieter wie beispielsweise Gira haben die intelligenten Lösungen dafür. Voraussetzung dafür ist, dass sich der Bauherr für Gebäudetechnik wie beispielsweise das herstellerunabhängige KNX/EIB-System entscheidet - für ein zukunftssicheres, elektronisches "Nervensystem" nach einem weltweit gültigen Standard. Die Bedienung ist intuitiv und ganz einfach, via Knopfdruck auf einen Gira-Tastsensor, über Touchpanels an der Wand oder mobil von unterwegs über iPhone, iPod touch oder iPad. Ein leichter Fingerdruck genügt und es entstehen komplette Lichtszenen, oder die Sonnenschutzfunktionen werden sinnvoll aufeinander abgestimmt.
Kristallleuchte zum Selbermachen - So wird jeder zum Lampendesigner
(dtd). Um die dunklen Tage des Jahres möglichst angenehm zu verbringen, spenden Lampen ein warmes und freundliches Licht. Besonders stimmungsvoll sind Kristallhängeleuchten über dem Esstisch, die sich mit etwas handwerklichem Geschick auch selbst herstellen lassen. Hier einige Tipps, wie sich mit etwas handwerklichem Geschick selbst Lampen entwerfen lassen.
Hobbyheimwerker benötigen dafür einen Chromhandlauf mit einem Durchmesser von vier und einer Länge von 90 Zentimetern, der in jedem Baumarkt erhältlich ist. Auf diesen zeichnen die Bastelfreunde zwei gegenüberliegende Linien, eine für die vorgesehenen vier LEDs und die andere für die Glaskristalle. Um die weiteren Arbeitsschritte so einfach wie möglich zu gestalten, nutzen Heimwerker am besten ein vielseitig einsetzbares Universalwerkzeug wie beispielsweise den Dremel 8200. Mit dem 1,6-Millimeter-Bohrer nehmen sie eine Vorbohrung für die LED vor und vergrößern die Löcher mit einem Acht-Millimeter-Bohrer. Auf der gegenüberliegenden Linie für die Kristalle werden in regelmäßigen Abständen insgesamt 20 ebenfalls 1,6 Millimeter große Löcher in den Chromhandlauf gebohrt. Nach Belieben können auch weitere Löcher für Kristallaufhängungen angebracht werden.
Bohren und löten
Für die Aufhängung sind zwei weitere Bohrlöcher erforderlich. Diese werden auf der oberen Seite des Handlaufs gebohrt, zwei Zentimeter vor dem Stangenende. Die Löcher müssen so groß sein, dass die Drahtseilaufhängung für die Leuchte durchpasst. Gemäß dem Schaltplan, der den LEDs beiliegt, nehmen die Bastler die Verkabelung vor, die schließlich im Handlauf verschwindet. In die bereits vorgebohrten Löcher werden Kabel eingezogen, die mit den vier LEDs verlötet werden. Den Strom bezieht die Lampe über vier Batterien der Größe AA, die über einen An- und Ausschalter geregelt werden. Abschließend wird das Drahtseil zur Aufhängung durchgezogen und die Kristalle eingesetzt. Unter www.dremel.de gibt es weitere Informationen und Bastelideen.
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Autor: djd Eingestellt am: 25. Oktober 2011, 07:41 Uhr Eingestellt unter: Reportage |
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