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(djd). Über der Klimadiskussion gerät ein Umweltproblem manchmal ins Hintertreffen, das besonders Menschen betrifft, die in Innenstadtbereichen oder an verkehrsreichen Straßen wohnen. Luftschadstoffe aus Verbrennungsvorgängen, also aus Motoren, Heizungen und Industriebetrieben, belasten die Luft unmittelbar.
Vor allem die entstehenden Stickstoffdioxide können die Gesundheit gefährden und tragen zur Bildung von Smog und saurem Regen bei. Senken lässt sich der Ausstoß durch bessere Motoren, sparsamere Heizungen und Filtertechniken in der Industrie. Doch auch wenn die Stickstoffdioxide bereits in die Luft gelangt sind, kann man etwas tun, um die Luft sauberer zu halten.
Luftreinigender Beton
Betonbauten aller Art lassen sich mit einem "Katalysatoreffekt" ausrüsten, der die Schadstoffe wieder reduziert. Möglich macht dies beispielsweise der Spezialzement TioCem von HeidelbergCement. Titanoxid-Partikel an der Oberfläche von Beton haben die Eigenschaft, dass sie gefährliche Stickoxide aus der Luft unter Sonneneinstrahlung in ungefährliche Salze umwandeln. Die Salze werden mit dem nächsten Regen einfach abgewaschen und über die Kanalisation entfernt. Der Katalysatoreffekt verbraucht sich auch über lange Zeiträume nicht, so dass der luftreinigende Effekt dauerhaft erhalten bleibt.
"Katalysator"-Baustoff lässt sich vielseitig einsetzen
Dem Einsatz des Katalysator-Zements in Betonprodukten sind kaum Grenzen gesetzt. Von Lithonplus werden beispielsweise Pflastersteine mit TioCem-Ausrüstung in vielen Gestaltungsvarianten angeboten, mit denen sich Straßenbereiche im öffentlichen Raum ebenso gestalten lassen wie die heimische Garagen- oder Hofeinfahrt. Nelskamp stellt Dach-Steine aus Beton her, mit denen Gebäudedächer zu "Umweltaktivisten" werden. Realisierbar sind aber auch Schallschutzwände aus Beton, die direkt an viel befahrenen Straßen- oder Autobahnabschnitten für bessere Luft sorgen, oder sonstige Verkehrsbauwerke aus dem Werkstoff. Unter www.tiocem.de gibt es Informationen über den Katalysator-Zement.
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Autor: djd Eingestellt am: 7. Oktober 2011, 09:44 Uhr Eingestellt unter: Werkstoffe |
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